Beatmungstherapie zuhause
Mit neusten Technologien verschiedener Hersteller unterstützt Westfalen Medical bei der außerklinischen Beatmung. Unter außerklinischer Beatmung wird die künstliche Beatmung verstanden, die zuhause durchgeführt wird, entweder von den Betroffenen selbst oder mit Hilfe eines Pflegedienstes. Nötig wird das, wenn der menschliche Körper aus eigener Kraft nicht genug Luft bekommt beziehungsweise die Lungenventilation (der Gasaustausch der Lunge) gestört ist. Man spricht von einer Ateminsuffizienz oder respiratorischen Insuffizienz.
Dabei wird zwischen einer akuten oder chronischen Ateminsuffizienz unterscheiden. Eine akute Ateminsuffizienz ist eine plötzlich auftretende lebensbedrohliche Störung der Lungenfunktion, durch die der Körper zu wenig Sauerstoff bekommt. Beispielsweise durch eine schwere Lungenentzündung. Eine chronische Ateminsuffizienz entsteht durch chronische Lungenerkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel die Lungenfibrose oder die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD).
Invasive und nicht-invasive Beatmung
Es gibt zudem zwei Formen der Beatmung: die nicht-invasive Beatmung und die invasive Beatmung. Invasive und nicht-invasive Beatmungsgeräte übernehmen dann den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid.
Eine Beatmung wird als invasiv bezeichnet, wenn ein sogenannter Endotrachealtubus über den Mund oder die Nase in die Luftröhre eingeführt wird.
Eine nicht-invasive Beatmung erfolgt über eine Mund-Nasen-Maske.

Unser Service
Unterstützung bei der Auswahl der Therapiegeräte und Verbrauchsmaterialien in Abstimmung mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin
Übernahme der Genehmigungs- und Abrechnungsformalitäten mit Ihrer Krankenkasse
Organisation der Versorgung zuhause oder in einer Pflegeeinrichtung
Einweisung in die Handhabung der Geräte für Patient:innen, Angehörige und Pflegende
Ansprechpartner:innen im Vertrieb und Service für Patient:innen und Angehörige
Zuverlässige Bereitstellung Ihrer Therapieprodukte
Einfache Organisation Ihrer Beatmungstherapie mit der WM Home-App
Häufig gestellte Fragen zur Beatmungstherapie
Welchen Nutzen hat die außerklinische Beatmung für mich?
Der Krankheitsverlauf kann durch eine außerklinische Beatmung günstig beeinflusst werden; sowohl die Überlebensrate als auch die Lebensqualität können sich – je nach Grunderkrankung – verbessern. Eine körperliche oder psychische Abhängigkeit vom Beatmungsgerät ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft nicht zu erwarten. Wie groß der Nutzen ist, hängt von der jeweiligen Grunderkrankung ab. Die Nebenwirkungen sind in der Regel gering. Ob und wann eine außerklinische Beatmung in Betracht gezogen wird, entscheidet der behandelnde Arzt.
Wie erfolgt die Beatmung?
Die Beatmung erfolgt möglichst nicht-invasiv über eine Nasen- oder Mund-Nasen-Maske, die der Patient bei Bedarf selbst auf- oder absetzen kann. Die richtige Anwendung erlernt der Patient in der Klinik; dort wird die Behandlung auch regelmäßig überprüft. In seltenen Fällen ist diese Form der Beatmung nicht ausreichend, dann wird der Patient über einen Luftröhrenschnitt (Tracheostoma) beatmet.
Wie groß sind die Beatmungsgeräte?
Die Beatmungsgeräte sind klein und handlich. Viele Patienten führen damit sogar weite Reisen, auch im Flugzeug, durch.